Physiotherapie und Parkinson-Krankheit: Erfahren Sie, wie Dehnung Ihre Symptome verbessern kann

Die Parkinson-Krankheit ist die häufigste neurodegenerative motorische Störung, die mit motorischen Symptomen wie Zittern, Muskelsteifheit, Trägheit oder Freezing (=Einfrieren von Bewegungen) einhergeht

Bei Parkinson-Patienten kann die Muskelkraft reduziert sein - allerdings nicht, weil der Muskel selbst beschädigt ist, sondern weil die Kontrolle des Gehirns auf den Muskel reduziert wird. Dadurch werden die Muskeln weniger intensiv genutzt und folglich weiter geschwächt. Die motorischen Symptome der Parkinson-Krankheit können schmerzhaft sein und glücklicherweise gibt es Medikamente, die sie erfolgreich reduzieren können. In Kombination mit Medikamenten kann ein Trainingsprogramm mit Dehnungsübungen die motorischen Symptome verbessern.

Grundsätzlich ist Dehnung ein wichtiger Teil des Trainingsprogramms. Das tägliche Dehnen erhält und optimiert die Flexibilität, beugt Steifheit vor, führt zu einer verbesserten Balance und Haltung. Tägliche Aktivitäten wie Gehen und Schreiben werden viel einfacher.

Da die Erfahrungen der Parkinson-Patienten unterschiedlich sind, können auch ihre Dehnungsübungen voneinander abweichen. Stellen Sie sicher, dass Sie zusammen mit Ihrem Physiotherapeuten ein auf Ihre Bedürfnisse zugeschnittenes Programm ausarbeiten.

Mariella Graziano arbeitet seit 30 Jahren als Physiotherapeutin für Menschen mit Parkinson. Im folgenden Video zeigt Mariella, zusammen mit Corinne, mit der sie regelmäßig zusammenarbeitet, einige grundlegende Dehnübungen, die bei der Parkinson-Krankheit helfen können.